BIO-Aronia, Vitaminbeere Aronia melanocarpa 'Nero'

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Art.Nr. 700023


BIO-Aronia, die Vitaminspritze für Gesundheitsbewusste...
Topfgröße 12 cm
Lieferumfang 1 Pflanze
Standort sonnig
Winterhart ja
Code Bio Kontrollstelle DE-ÖKO-006

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Produktbeschreibung

BIO-Aronia, Vitaminbeere Aronia melanocarpa 'Nero'

BIO-Aronia, Vitaminbeere Apfelbeere (botanisch: Aronia melanocarpa 'Nero') 
Lieferumfang: 1 Pflanze im 12 cm Topf

BIO-Aronia, die Vitaminspritze für Gesundheitsbewusste...

Die Aronia stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika, die dort  ansässigen Indianer trockneten die Beeren, wodurch sie lange haltbar waren ( Die Beeren- nicht die Indianer). Aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe schätzen die Indianer die Beeren und Aroniabeeren wurden auch zu medizinischen Zwecken genutzt.

Der Geschmack der Apfelbeeren ist aufgrund des hohen Anteils an Gerbstoffen herb. Die Früchte eignen sich am Besten zur Herstellung von Säften und Gelees. Neben den erwähnten Gerbstoffen enthält Aronia Vitamine und Antioxydantien und gehört somit zu den Anti-Aging-Pflanzen.

Die Schwarze Apfelbeere ist bei uns absolut winterhart und neben den vielen guten Eigenschaften der Beeren auch ein dekoratives Gehölz mit einer schönen Herbstfärbung.
Besonders im trockenen Hochsommer sollte man auf eine ausreichende Bewässerung achten.

Standort: sonnig
Wuchshöhe:  
150 - 200 cm
Wuchsbreite:
80 - 150 cm
Erntezeit:
Anfang August bis Anfang Oktober
Bodenansprüche:
durchlässiger, eher feuchter Gartenboden ( pH-Wert 5 - 6,5)

INFO: Immer wieder mal kursieren Warnungen vor dem Frischeverzehr von Aroniabeeren wegen des Gehaltes an Blausäure. Das © Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel schreibt dazu:

"Aroniabeeren und Aroniasaft
Aroniabeeren © S.Kulling, MRI

Die Aroniabeere hat in den letzten Jahren aufgrund ihrer besonders hohen Gehalte an Flavonoiden und phenolischen Säuren, die mit einer Reihe von gesundheitsfördernden Eigenschaften korreliert werden, an Popularität gewonnen [1]. Vereinzelt sind nun Berichte zu lesen, die vor dem Verzehr von Aroniabeeren aufgrund des Gehaltes an Blausäure warnen. Blausäure ist, gebundenen an Zuckermoleküle, in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten.
Bis auf wenige Ausnahmen sind die enthaltenen Mengen dieser cyanogenen Glycoside jedoch meist so gering, dass sie für den Menschen unbedenklich sind. Denn unser Organismus verfügt über effiziente Mechanismen, um die daraus freigesetzten kleinen Blausäuremengen effizient und schnell zu entgiften. Enthalten Lebensmittel höhere Gehalte an gebundener Blausäure kann diese z.B. vor dem Verzehr durch Erhitzen aus dem Lebensmittel entfernt werden.

Nach Literaturangaben enthalten 100 g  frische, rohe Aroniabeeren 11-20 mg des cyanogenen Gycosides Amygdalin d.h. etwa 0,6-1,2 mg gebundene Blausäure [2,3]. Dabei ist zu vermuten, dass der größte Anteil in den kleinen Kernen vorliegt, die beim Kauen sicher nicht vollständig zerkleinert werden. Eine einzelne Literaturstelle gibt einen Gehalt an freier Blausäure von 1,57 mg pro 100 g Beeren an [1]. Da frische Aroniabeeren aufgrund des hohen Gehaltes an Polyphenolen und organischen Säuren einen herb-säuerlich, adstringierenden Geschmack aufweisen, ist nicht davon auszugehen, dass diese Beeren in größerer Menge frisch verzehrt werden. Der Genuss einer kleinen Portion frischer Beeren ist deshalb als unbedenklich anzusehen. Zum Vergleich: Der Blausäuregehalt von süßen Aprikosenkernen, die als Snack angeboten werden, liegt im Mittel bei 2,4 mg pro 100 g [4].

Der Geschmack der Beere bedingt, dass Aroniabeeren selten roh, sondern meist in verarbeiteter Form als Saft, Konfitüre, Gelee oder als getrocknete Früchte verzehrt werden. Aufgrund der Verarbeitung, die einen Erhitzungsprozess einschließt, sind die Gehalte an (gebundener und freier) Blausäure nochmals niedriger als in den rohen Früchten. Damit ist auch der regelmäßige Verzehr der genannten Aroniaprodukte hinsichtlich des Blausäuregehaltes unproblematisch.
Literatur

[1] Kulling SE, Rawel HM (2008) Chokeberry (Aronia melanocarpa) – A review on the characteristic components and potential health effects. Planta Medica 74:1625-34.

[2] Lehmann H (1990) Die Aroniabeere und ihre Verarbeitung, Flüssiges Obst, 57, 746-752.

[3] Dräger S, Winterhalter P (2009), TU Braunschweig. Unveröffentlichte Ergebnisse.

[4] Grabher R, Thielert G, Bestimmung von Blausäure in Lebensmitteln, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Sigmaringen. "

Für uns daher ein Anlass, Sie nicht zum Herausreißen Ihrer Aroniapflanzen zu bewegen, sondern die Vielfalt der Produkte aus dem eigenen Garten zu genießen- denn Vielfalt in der Ernährung ist der Schlüssel zu einem guten, gesunden Leben...
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