Anzuchthilfen – so werden kleine Pflanzen groß und stark

Viele Gärtner lieben es, ihre eigenen Pflanzen großzuziehen und ihnen beim Wachsen zusehen zu können. Anzuchthilfen garantieren den Pflanzen einen guten Start. Damit werden die Pflanzen groß und kräftig.

Dabei gibt es unterschiedliche Anzuchthilfen. Kein Wunder, denn Pflanze ist nicht gleich Pflanze und jede hat ihre ganz eigenen Ansprüche, um eine stattliche Pflanze zu werden.

Anzuchthilfen zum Einpflanzen

Der Klassiker unter den Anzuchthilfen sind Torftöpfe. Die sind besonders praktisch, weil die Samen direkt in die Töpfe gesetzt werden können und diese später nicht entfernt werden müssen. Die Wurzeln der wachsenden Pflanze wachsen nämlich einfach durch den Torftopf hindurch und so kann der komplette Topf in ein neues Pflanzgefäß oder direkt ins Beet gesetzt werden. Diese Anzuchthilfen gibt es in unterschiedlichen Größen und wenn sie mit Erde befüllt wurden, können die Pflanzen einfach darin ausgesät werden. Zusätzlich sorgt der Torf noch für ein schnelleres Wachstum der Pflanzen.

Anzuchthilfen zum Wachsen

Damit die kleinen Pflanzen gut geschützt sind und prächtig wachsen können, gibt es Anzuchthilfen, die für wohlige Wärme sorgen. Dazu gehören zum Beispiel Pflanzschalen mit einem Plastikdeckel oder Pflanzenhüte. Unter dem Deckel der Pflanzschalen wird es genauso warm, wie in einem Gewächshaus und die Pflanzen wachsen schneller. Ähnlich ist auch der Effekt von Pflanzenhüten. Zusätzlich sind die empfindlichen Jungpflanzen unter den Hauben der Anzuchthilfen auch noch vor Schädlingen und äußeren Wettereinflüssen geschützt. Die Haube wirkt wie ein Treibhaus und sorgt so für ein gesundes und schnelles Wachstum der Pflanzen.

Anzuchthilfen zum Wohlfühlen

Damit die Samen aber überhaupt keimen und sich kleine Pflanzen entwickeln können, braucht es die richtige Erde. Dafür gibt es spezielle Anzucht- und Aussaaterde. Die dient ebenfalls als Anzuchthilfe und bringt schon von Anfang an die richtigen Nährstoffe für die jungen Pflanzen mit. Sie besteht, anders als der normale Gartenboden, zum größten Teil aus Sand und Humus und bietet durch ihre lockere Struktur die optimalen Bedingungen für junge Pflanzen, um kräftige Wurzeln zu bilden. Dadurch werden die Pflanzen optimal mit Feuchtigkeit, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Damit steht einem gesunden Wachstum nichts mehr im Wege.
Blumenerde
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