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Heimische Wildstauden kaufen – passend zu Ihrer Region

Ein Naturgarten beginnt mit passenden Pflanzen. Bei Olerum finden Sie heimische Wildstauden für die vier Heimatregionen Nord, Ost, West und Süd. Wählen Sie zuerst den Herkunftsbereich Ihrer Gartenfläche und entdecken Sie anschließend die passenden Angebote unserer regionalen Wildstaudengärtnereien.

Kampagne Tausende Gärten – Tausende Arten Olerum als Online-Bezugsquelle für TGTA Wildstauden und Wildpflanzen-Saatgutmischungen der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V..

In welcher Heimatregion liegt Ihr Garten?

Die Karte zeigt die vier Herkunftsbereiche des regionalen TGTA-Angebots. Orientieren Sie sich an den eingezeichneten Grenzen, nicht allein an der Himmelsrichtung oder am Bundesland. Die vier Buttons führen zu Pflanzen - Stauden die pflanzbereit sind.

Deutschlandkarte mit den vier TGTA-Herkunftsbereichen Nord, Ost, West und Süd
Die Karte dient zur Orientierung. Detaillierte TGTA-Landkarte öffnen (neuer Tab)

Unsicher an einer Regionsgrenze? Prüfen Sie den Standort in der detaillierten TGTA-Karte. Für eine Rückfrage nennen Sie uns bitte Ort und Postleitzahl der Pflanzfläche, nicht nur die Lieferadresse. Zur Beratung Kontakt aufnehmen. Die regionale Herkunft ersetzt nicht die Auswahl nach Licht und Boden.

Regionales Wildblumen-Saatgut für Ihren Naturgarten

Sie möchten heimische Wildstauden aussäen statt vorgezogene Stauden pflanzen? Hier finden Sie die Saatgutmischungen für die vier Herkunftsbereiche. Achten Sie auch bei Samen auf die Kennzeichnung Nord, Ost, West oder Süd.

Wildblüten für Garten und Balkon ist eine Mischung für Blütenflächen. Wildblütenrasen ist für niedriger wachsende, nutzbare Blumenrasenflächen gedacht. Zusammensetzung, Flächenbedarf und Pflegeanleitung entnehmen Sie dem jeweiligen Artikel.

Heimische Wildstauden: Pflanzenart und Herkunft gehören zusammen

Heimisch bezieht sich auf das natürliche beziehungsweise angestammte Vorkommen einer Pflanzenart in einem Gebiet. Regionale Herkunft beschreibt darüber hinaus, woher das zur Vermehrung verwendete Ausgangsmaterial stammt. Eine Produktion in Deutschland allein beantwortet diese Herkunftsfrage noch nicht.

Für das regionale Wildstauden-Angebot beschreibt TGTA Pflanzen aus zertifiziertem Saatgut mit nachvollziehbarem Ursprung in einem der vier Herkunftsbereiche. Darauf ist unsere Auswahl nach Heimatregion ausgerichtet. Prüfen Sie die Kennzeichnung am konkreten Artikel; ein allgemeines Etikett wie „bienenfreundlich“ ist kein Herkunftsnachweis.

Die vier TGTA-Bereiche fassen mehrere der 22 deutschen Ursprungsgebiete zusammen. Sie sind eine Orientierung für das regionale Angebot, keine Einteilung nach Bundesländern. Mehr zu TGTA-Wildstauden und ihrer Herkunft (neuer Tab) .

Tausende Gärten – Tausende Arten und Olerum

Wir unterstützen die Idee, heimische Wildpflanzen für Gärten und Balkone leichter zugänglich zu machen. Unsere vier Regionenseiten führen zu den jeweiligen Pflanzenangeboten; hier finden Sie ergänzend die regionalen Saatgutmischungen. TGTA nennt Olerum in seiner Bezugsquellenliste. Das Sortiment und die Lieferbarkeit können je nach Saison variieren.

Sechs Wildstauden aus unseren bisherigen Pflanzenporträts

Ferkelkraut, Heide-Nelke oder Wiesen-Flockenblume: Entdecken Sie die Vielfalt jenseits klassischer Zierstauden. Die abgebildeten Arten sind Beispiele, keine für alle Regionen identische Einkaufsliste. Prüfen Sie die Verfügbarkeit in Ihrer Heimatregion und die Standortangaben der einzelnen Pflanze.

TGTA-Pflanzenporträt: Gewöhnliches Ferkelkraut
Gewöhnliches Ferkelkraut
TGTA-Pflanzenporträt: Heide-Nelke
Heide-Nelke
TGTA-Pflanzenporträt: Gewöhnliche Schafgarbe
Gewöhnliche Schafgarbe
TGTA-Pflanzenporträt: Wiesen-Margerite
Wiesen-Margerite
TGTA-Pflanzenporträt: Wiesen-Flockenblume
Wiesen-Flockenblume
TGTA-Pflanzenporträt: Wiesen-Schaumkraut
Wiesen-Schaumkraut

So planen Sie Ihr Wildstaudenbeet

  1. Heimatregion klären: Wählen Sie den passenden Bereich der Karte und bleiben Sie für den Pflanzenkauf in dieser regionalen Auswahl.
  2. Standort und Platz vergleichen: Notieren Sie Sonne oder Schatten, Bodenfeuchtigkeit und verfügbare Beetfläche. Heimisch bedeutet nicht, dass jede Art jeden Gartenboden verträgt.
  3. Blüten und Wuchs kombinieren: Verbinden Sie passende Arten mit unterschiedlichen Blühzeiten und berücksichtigen Sie deren Wuchsstärke. Unsere Blühplanung hilft beim Erkennen von Lücken; die regionale Pflanzenwahl erfolgt weiterhin über die vier Heimatregionen.
  4. Entwicklung begleiten: Halten Sie die empfohlenen Pflanzabstände ein, wässern Sie neue Pflanzungen nach Bedarf und begrenzen Sie stark verdrängende Nachbarn. Ein Naturgarten darf sich verändern, ist aber nicht pflegefrei.

Mit Pflanzen beginnen

Unser Vorschlag für ein kleines Beet: Wählen Sie zunächst wenige passende Arten aus Ihrer Region und setzen Sie diese in wiederkehrenden Gruppen. Vorgezogene Pflanzen lassen sich gezielt platzieren; auch sie brauchen Zeit zum Einwurzeln.

Zu den Wildstauden-Pflanzen

Mit Saatgut eine Fläche entwickeln

Entscheiden Sie sich für eine zur Nutzung passende Mischung. Bereiten Sie das Saatbett vor und beachten Sie Aussaatmenge, Zeitpunkt und Pflegeanleitung. Einfach Samen auf einen geschlossenen Rasen zu streuen, ersetzt diese Vorbereitung nicht. Blütenfläche und Blumenrasen werden unterschiedlich gepflegt.

Zu den regionalen Saatgutmischungen

Ein gedeckter Tisch für Gartentiere – nicht nur zur Blüte

Heimische Wildpflanzen können Nahrung und Lebensraum für unterschiedliche Tiere bieten. Blüten liefern je nach Art Nektar und Pollen; Blätter können Raupenfutter sein. Spezialisierte Insekten brauchen bestimmte Pflanzenarten oder Pflanzengruppen. Ein hoher Besuch an einer einzelnen Blüte ersetzt deshalb nicht die Vielfalt unterschiedlicher Nahrungspflanzen.

Planen Sie möglichst überlappende Blühzeiten vom Frühjahr bis in den Herbst. Gesunde Samenstände können im Winter Vögeln Nahrung bieten; geeignete Stängel, Laub und Totholz schaffen Rückzugsräume. Auch offene Bodenstellen haben ihren Platz. Ein Naturgarten muss nicht auf jedem Quadratmeter dicht bepflanzt sein.

Unser Tipp: Beobachten Sie Ihr Beet über eine ganze Saison, bevor Sie jede Lücke schließen. Notieren Sie Blühzeiten und Tierbesuche. So entwickeln Sie Ihre Pflanzung gezielt weiter, statt jedes Jahr von vorn zu beginnen.

Häufige Fragen zu heimischen Wildstauden

Sind Wildstauden automatisch in Deutschland heimisch?

Nein. Wildstauden sind ausdauernde, krautige Wildpflanzen; ihre natürliche Herkunft kann auch außerhalb Deutschlands liegen. Für einen regional ausgerichteten Naturgarten zählen deshalb die heimische Art und die nachvollziehbare Herkunft des Angebots.

Wie finde ich meine Heimatregion?

Nutzen Sie die Karte oben und bei unklarer Grenzlage die detaillierte TGTA-Landkarte. Die vier Bereiche sind keine pauschale Zuordnung nach Bundesländern. Bei einer Rückfrage hilft der genaue Ort Ihrer Pflanzfläche.

Zur Karte und den vier Regionenseiten

Was bedeutet „regional“ beim Wildstaudenkauf?

Gemeint ist hier die Herkunft des zur Vermehrung verwendeten Materials, nicht nur die Entfernung zur Gärtnerei. Achten Sie auf den angegebenen Herkunftsbereich am Produkt. Der gleiche Pflanzenname allein ist noch kein Nachweis derselben regionalen Herkunft.

Kann ich Pflanzen und Saatgut gemeinsam verwenden?

Ja. Sie können etwa eine vorbereitete Fläche ansäen und eine andere gezielt mit vorgezogenen Pflanzen gestalten. Stimmen Sie Herkunft, Standort und Pflege aufeinander ab. Saatgut ist nicht einfach eine sofort geschlossene Pflanzendecke.

Gibt es heimische Wildstauden für Schatten oder trockene Böden?

Es gibt Wildpflanzen für unterschiedliche Lebensräume. Wählen Sie innerhalb Ihrer regionalen Auswahl nach den konkreten Standortangaben. Eine Art für feuchte Wiesen passt nicht automatisch in ein trockenes Sonnenbeet. Auch Schatten kann frisch oder trocken sein.

Funktioniert ein Naturgarten auch auf dem Balkon?

Auch geeignete Wildstauden in Gefäßen können einen Beitrag leisten. Wählen Sie nach Licht, Wuchsgröße und Wurzelraum. Achten Sie auf Wasserabzug und Feuchtigkeit; ein Topf trocknet anders aus als gewachsener Gartenboden. Die Pflege muss zur ausgewählten Pflanze passen.

Müssen heimische Wildstauden gegossen und gepflegt werden?

Besonders neue Pflanzungen und Kübel brauchen Aufmerksamkeit. Prüfen Sie die Feuchtigkeit und wässern Sie bei Bedarf. Später bestimmen Standort und Pflanzenart den Aufwand. Heimisch ist kein Versprechen von Trockenheitsfestigkeit, ganzjähriger Blüte oder völliger Pflegefreiheit.

Warum unterscheiden sich die Angebote der vier Regionen?

Die Regionenseiten bilden unterschiedliche Herkunftsangebote ab. Artenauswahl und Lieferbarkeit können zudem saisonal wechseln. Maßgeblich ist der aktuelle Artikel in Ihrer Region, nicht eine feste Artenzahl auf der Übersichtsseite.

Lavendel als Beispiel aus dem allgemeinen Gartensortiment

Heimische Wildstauden zuerst – weitere Gartenpflanzen ergänzen

Für den Naturgarten empfehlen wir vorrangig passende heimische Wildstauden. Für andere Gartenbereiche finden Sie bei Olerum auch ein umfangreiches allgemeines Staudensortiment.

Die Angebote bleiben unterscheidbar: Das allgemeine Sortiment enthält auch nicht heimische Arten und Züchtungen. Der Lavendel im Bild ist kein Beispiel für die hier vorgestellte regionale TGTA-Wildstaudenauswahl.

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