Wildrosen kaufen – ungefüllte Rosen für den naturnahen Garten

Biene an einer ungefüllten Rosenblüte im naturnahen Garten

Wildrosen und ungefüllte Rosen – natürlich schön und ökologisch wertvoll

Wildrosen gehören für uns in einen naturnahen Garten. Ihre meist offenen, ungefüllten Blüten ermöglichen Bienen, Wildbienen und anderen blütenbesuchenden Insekten einen guten Zugang zu Pollen und – je nach Art oder Sorte – Nektar. Nach der Blüte entwickeln viele Rosen außerdem Hagebutten, die den Garten im Herbst und Winter schmücken und von verschiedenen Vogelarten als Nahrung genutzt werden.

Deshalb finden Sie auf dieser Seite ganz bewusst echte Wildrosen und ausgewählte einfach oder ungefüllt blühende Rosen. Nicht jede ungefüllte Gartenrose ist botanisch eine Wildrose – für einen naturnah gestalteten Rosengarten können aber beide Gruppen interessant sein.

Zu den heimischen Wildrosen gehört beispielsweise die Apfelrose (Rosa villosa). Weitere heimische Arten sind unter anderem Hundsrose, Essigrose, Bibernellrose und Weinrose.

Unser Gärtnertipp: Wenn Ihnen neben der Rosenblüte auch der Nutzen für die Tierwelt wichtig ist, achten Sie auf offene Blüten und lassen Sie nach der Blüte möglichst einen Teil der Hagebutten an den Pflanzen ausreifen.

```

Wildrosen und ungefüllte Rosen kaufen

Sortierung 

Wildrosen – Blüten, Hagebutten und Lebensraum

Wildrosen bringen eine ursprüngliche Form der Rose zurück in den Garten. Viele Arten blühen im späten Frühjahr oder Frühsommer und entwickeln anschließend Hagebutten. Je nach Art und Standort können Wildrosen kräftige, dichte Sträucher bilden. Damit eignen sie sich auch für naturnahe Hecken und Gartenbereiche, in denen Pflanzen nicht ständig in Form geschnitten werden müssen. Die genaue Wuchshöhe und Blütezeit unterscheiden sich jedoch deutlich zwischen den einzelnen Wildrosenarten.

Wildrose mit offenen Blüten im naturnahen Garten
Blühende Wildrose als naturnaher Rosenstrauch
Ungefüllte Wildrosenblüte mit sichtbaren Staubgefäßen
```

Warum Wildrosen gut in einen naturnahen Garten passen

Ein naturnaher Garten lebt von Pflanzen, die nicht nur schön aussehen. Wildrosen können Blüten, Früchte und geschützte Strukturen miteinander verbinden. Ihre offenen Blüten werden von unterschiedlichen Insekten besucht. Nach erfolgreicher Bestäubung können sich Hagebutten entwickeln, die bis in den Herbst und Winter an den Sträuchern verbleiben.

Dicht und verzweigt wachsende Wildrosen können außerdem Deckung und geschützte Bereiche für Tiere bieten. Gerade in einer gemischten naturnahen Hecke lassen sich Wildrosen deshalb gut mit anderen geeigneten Sträuchern kombinieren.

Wildrose oder ungefüllte Gartenrose – was ist der Unterschied?

Eine Wildrose ist eine natürlich vorkommende Rosenart. Dazu gehören beispielsweise Hundsrose, Apfelrose, Essigrose oder Bibernellrose. Daneben gibt es zahlreiche gezüchtete Gartenrosen mit einfachen oder halbgefüllten Blüten.

Diese Gartenrosen sind keine Wildrosen im botanischen Sinn. Ihre offenen Blüten können für blütenbesuchende Insekten trotzdem interessant sein, sofern Pollen und Nektar gut erreichbar sind. Genau deshalb haben wir auf dieser Seite Wildrosen und ausgewählte ungefüllt beziehungsweise einfach blühende Rosensorten bewusst zusammengeführt.

Warum sind ungefüllte Rosen für Bienen interessant?

Bei einer ungefüllten Rosenblüte sind die Staubgefäße in der Blütenmitte frei zugänglich. Bienen und andere blütenbesuchende Insekten können dadurch wesentlich leichter an Pollen und – sofern die jeweilige Rose Nektar anbietet – an Nektar gelangen.

Bei stark gefüllten Rosen sind viele Staubgefäße züchterisch in zusätzliche Blütenblätter umgewandelt oder für Insekten schwerer erreichbar. Wer Rosen gezielt auch für Insekten pflanzen möchte, sollte deshalb ungefüllte und halbgefüllte Blüten in die Rosenauswahl einbeziehen.

Hagebutten – die zweite Jahreszeit der Wildrosen

Nach der Rosenblüte beginnt bei vielen Wildrosen ein zweiter interessanter Abschnitt im Gartenjahr. Aus bestäubten Blüten entwickeln sich Hagebutten. Je nach Rosenart unterscheiden sie sich deutlich in Größe, Form und Farbe.

Wer möglichst viele Hagebutten erhalten möchte, sollte die verblühten Blütenstände nicht abschneiden. So können die Früchte ausreifen und den Garten im Herbst und teilweise bis in den Winter schmücken. Verschiedene Vögel nutzen Hagebutten als Nahrung.

Heimische Wildrosen für den Naturgarten

Für naturnahe Gärten sind heimische Wildrosen besonders interessant. Zu den in Deutschland heimischen Arten zählen beispielsweise Hundsrose (Rosa canina), Apfelrose (Rosa villosa), Essigrose (Rosa gallica), Bibernellrose (Rosa pimpinellifolia) und Weinrose (Rosa rubiginosa).

Die einzelnen Arten unterscheiden sich in Wuchshöhe, Standortansprüchen, Blütezeit und Ausbreitungsverhalten. Deshalb sollte auch bei einer heimischen Wildrose geprüft werden, ob sie zum vorgesehenen Gartenplatz passt.

Wildrosenhecke – schön, robust und lebendig

Wildrosen eignen sich hervorragend als Bestandteil einer naturnahen, freiwachsenden Hecke. Besonders wertvoll wird eine solche Pflanzung, wenn unterschiedliche heimische Gehölze miteinander kombiniert werden. So entstehen verschiedene Blütezeiten, Früchte und Strukturen.

Anders als eine streng geschnittene Formhecke darf sich eine Wildrosenhecke natürlicher entwickeln. Planen Sie deshalb ausreichend Platz ein. Einige Wildrosen bilden kräftige Sträucher und manche Arten können sich zusätzlich über Ausläufer verbreiten.

Wann blühen Wildrosen?

Viele heimische Wildrosen haben ihre Hauptblüte im späten Frühjahr und Frühsommer. Der genaue Zeitraum hängt von Art, Standort und Witterung ab. Anders als viele moderne Gartenrosen sind zahlreiche Wildrosen einmalblühend.

Das ist im Naturgarten kein Nachteil: Nach der Blüte übernehmen die sich entwickelnden Hagebutten einen Teil der Schmuckwirkung. Wer zusätzlich über einen längeren Zeitraum Rosenblüten wünscht, kann Wildrosen mit geeigneten öfterblühenden, ungefüllten Gartensorten kombinieren.

Wann und wie schneidet man Wildrosen?

Wildrosen benötigen normalerweise keinen jährlichen starken Rückschnitt. Entfernen Sie abgestorbene oder beschädigte Triebe und lichten Sie ältere Sträucher bei Bedarf aus.

Bei einmalblühenden Wildrosen sollte berücksichtigt werden, dass sie am älteren Holz blühen. Ein starker Rückschnitt vor der Blüte kann deshalb dazu führen, dass die Blüte in diesem Jahr deutlich geringer ausfällt. Soll die Rose Hagebutten entwickeln, dürfen außerdem nicht alle verblühten Blütenstände entfernt werden.

Wildrosen kaufen – unser Gärtnertipp für naturnahe Gärten

Betrachten Sie eine Wildrose nicht nur während ihrer Blüte. Für einen naturnahen Garten sind auch die späteren Hagebutten, der Wuchs des Strauches und seine Funktion innerhalb der gesamten Pflanzung interessant.

Wer genügend Platz hat, kann Wildrosen mit heimischen Sträuchern, Stauden und anderen offenen Blüten kombinieren. So entsteht kein Garten, der nur für wenige Wochen schön aussieht, sondern ein vielfältiger Lebensraum mit wechselnden Blüten, Früchten und Strukturen über das Gartenjahr.

Und auch wer keinen Platz für eine größere Wildrose hat, muss auf eine insektenfreundlichere Rosenauswahl nicht verzichten: Einfach und halbgefüllt blühende Gartenrosen können eine gute Ergänzung sein. Genau deshalb finden Sie bei Olerum in dieser Auswahl sowohl echte Wildrosen als auch geeignete ungefüllt blühende Rosensorten.

```
```